Marketingchefs bitten selten um Hilfe trotz fehlendem Fachwissen

Warum jeder Marketing Manager einen Berater haben sollte

Im Rahmen der Studie „Marketing Executive Sparring“ von Nextbrand und Gedankenfabrik wurden 105 Marketing-Führungskräfte mit Personal- und Budgetverantwortung sowie leitende Marketing-Angestellte aus Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern befragt.
Das Ergebnis lässt aufhorchen, wenn man bedenkt, dass selbst Basisthemen wie Erfolgsmessung, Budgetplanung und Steigerung der Akzeptanz digitaler Strategien im Unternehmen, der Mehrheit der Marketing Manager Kopfzerbrechen bereitet. Eine weitere persönliche Top-Herausforderung für viele Marketingmanager ist die Prognostizierbarkeit von Onlinemarketing-Maßnahmen sowie die Wahl geeigneter Kommunikationskanäle.

Die Studie zeigt desweitern, das jeder Zweite im Unternehmen keine Möglichkeit hat sich, auf Augenhöhe, über fachliche Schwerpunkte auszutauschen. Dies beeinträchtigt langfristig die Qualität der fachspezifischen Entscheidungen und ganze 58% geben zu, dass sie vergangene Entscheidungen gerne revidieren würden. Fachliche Unterstützung einzuholen, wenn auch vom Marketing Manager eigentlich befürwortet und gewünscht, kommt nicht selten einem Gesichtsverlust gleich oder wird schlichtweg Unternehmensintern nicht akzeptiert. Was in anderen Bereichen ganz normal ist, ist im Marketing noch Neuland, denn Online Marketing Manager sollen alleine zurechtkommen. „Die Einzelkämpfer-Kultur im Marketingmanagement nicht mehr zeitgemäß“, sagt Gedankenfabrik-Experte Karl Krainer. „Was für Vorstandsvorsitzende ganz normal ist – ein Sparringspartner – ist im Marketing verpönt. Dabei ist der Bedarf riesig und die Qualität der Entscheidungen könnte deutlich gesteigert werden.“

80% der Marketing Manager müssen meist unter großem Druck und in kürzester Zeit wichtige Entscheidungen treffen. Stolze 54% wünschen sich besonders bei der Entwicklung neuer Marketingstrategien und der Jahresplanung fachliche Beratung und Beurteilung seitens Dritter. Manchmal mangelt es auch an Fachwissen, dies zuzugeben wäre aber ein Gesichtsverlust. „Viele Marketingmanager bringen heute ein Grundverständnis digitaler Themen mit. Doch das reicht nicht in die Tiefe und zudem fehlt klassisches Markenhandwerkszeug“, sagt Ralf Klein-Bölting von Nextbrand.

Sobald doch die Entscheidung fällt einen Berater miteinzubeziehen muss zuallererst die Chemie untereinander stimmen, gefolgt von Digital-Know-how, Führungs- sowie Marketingerfahrung. Als Bezahlmodell wird meist ein Honorar nach Aufwand gewählt.
Wir von Plaschke Consulting bieten seit Jahren erfolgreiche Coachings & Beratungen für Hotels sowie KMUs an. Neben strategischer Beratung bieten wir Markenkonzepte sowie Digitalstrategien. Bei einem kostenlosen Erstgespräch können wir Ihnen gerne unser Portfolio vorstellen sowie Inputs für eine erfolgreiche Onlinevermarktung mitgeben.



Quelle: NEXTBRAND
Studie: Marketing Manager durch Digitalisierung verunsichert
Rahmenbedingungen der Studie: 105 Marketing-Führungskräfte mit Personal- und Budgetverantwortung sowie leitende Marketing-Angestellte aus Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern wurden befragt (>70% ab 250 Mitarbeiter). Die Interviews wurden online geführt und fanden Ende 2015 statt.

Autor: Stefan Plaschke

By |2016-11-24T09:33:56+00:00Juni 9th, 2016|Categories: Allgemeines, Internetmarketing|