Mobile First! Denken Sie immer zuerst an die Smartphone- Nutzer.

Ob Firmenwebsite, Corporate Blog, Werbebanner oder Onlineshop. Denken Sie dabei immer daran, wie Ihr Ergebnis auf einem Smartphone- Display aussieht.
Denn ohne Smartphone geht es heute nicht mehr, weil die Menschen Internet und Online- Dienste zunehmend über ihre mobilen Endgeräte nutzen. Die folgenden Zahlen und Fakten belegen dies eindrucksvoll.

Mobile First

  • Rein statistisch hat fast jeder Mensch ein Smartphone.
  • Hierzulande ersetzt das Smartphone sukzessive den Computer bei der Informationsbeschaffung, in vielen anderen Ländern sind die modernen Handys der einzige Zugang zum Internet.
  • Das Smartphone etabliert sich als „Second Screen“. Das bedeutet, dass hauptsächlich zwischen 19 und 21 Uhr die Fernsehzuschauer zusätzlich auf ihre mobilen Bildschirme schauen.
  • Smartphones werden 7-mal häufiger benutzt als Tablets.

Das bedeuten die Nutzergewohnheiten für Ihre Kommunikation

Bei allem, was Sie online stellen wollen- halten Sie sich immer die Zahlen zur Nutzung von mobilen Endgeräten, vor allem Smartphones, vor Augen. Und bedenken Sie: Viele Experten fordern sogar ein radikales Umdenken, ganz nach dem Motto „Mobile first, Desktop second“. Was bedeutet das für Sie?

  • Alle Ihre Online – Auftritte (Unternehmenswebsite, Firmenblog, Onlineshop,…) müssen nicht nur auf einem großen PC- Monitor gut aussehen und funktionieren, sondern auch auf Smartphone- Bildschirmen abrufbar sein. Bedenken Sie, dass es unterschiedlich große Displays gibt- von 2,5 bis zu über 6 Zoll diagonal. Auf allen Displays müssen Ihre Inhalte ansprechend und userfreundlich angezeigt werden.
  • Verzichten Sie auf Technologien, die nur auf Windows- oder MacOS-, aber nicht auf iOS- oder auch Android- Browsern funktionieren. Dazu gehören beispielsweise Animationen mit Adobe Flash.
  • Bilder und andere Webseiten– Inhalte (z.B. Formulare) dürfen weder von den Abmessungen noch von der Dateigröße her zu groß sein, weil sonst der Download über das Funknetz zu lange dauert. Nutzen Sie daher beispielsweise Bilder in einer geringeren Auflösung. Das reicht im Internet aus.
  • Wenn es möglich ist, legen Sie wichtige Informationen (z.B. Pressemeldungen) nicht in Zip- Dateien oder anderen komprimierten Datei- Formaten ab. Auf Smartphones können sie zu Problemen führen. Veröffentlichen Sie Ihre Informationen im HTML- Format oder bieten Sie PDF- Dokumente zum Download an.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Content (die Presseinformationen, ein Video, eine Infografik o.Ä.) schnell und einfach auf einem Smartphone konsumiert werden kann. Denn wer ein Smartphone benutzt, hat in der Regel weniger Zeit, weil er unterwegs oder durch ein anderes Medium (z.B. Fernseher) abgelenkt ist. Das heißt für Sie: Schreiben Sie kurze und prägnante Texte. Unterteilen Sie diese in viele Absätze. Setzen Sie auf kurze (Produkt-) Videos.
  • Legen Sie besser 2 Versionen einer Website an: eine mit viel Content und Multimedia- Inhalten für Desktop- Besucher und eine mit weniger Inhalten für Smartphone- Besucher. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie viel Content haben. Sprechen Sie unbedingt Ihre Web- Agentur auf diese Möglichkeit an.

FAZIT
Bevor Sie etwas online stellen oder im Web freischalten, checken Sie ausführlich, wie die Inhalte auf einem Smartphone-Display aussehen und ob sie fehlerfrei für jedermann nutzbar sind. Falsche Dateiformate, zu kleine Buttons oder viel zu große Bilder sind Ärgernisse und Hindernisse zugleich, die es heutzutage nicht mehr geben darf.

Ist Ihre Webseite für Mobilgeräte optimiert? Testen Sie Ihre Website selbst:
https://search.google.com/test/mobile-friendly

Vergleich mit der Konkurrenz: Google führt Mobile Speed Scorecard & Impact Calculator ein

Google bietet zum Vergleich der Ladezeit mobiler Seiten jetzt ein neues Werkzeug: die Mobile Speed Scorecards. Zusätzlich gibt es den Impact Calculator, mit dem sich berechnen lässt, wie sich eine verbesserte Ladezeit finanziell auszahlen kann.

Die Ladezeit einer Webseite steht in einem engen Verhältnis zu wichtigen Nutzerkennzahlen wie zum Beispiel der Absprungrate.

Um die Leistung mobiler Seiten besser einschätzen zu können, hat Google jetzt die Mobile Speed Scorecard eingeführt.

Mobile Speed Scorecard

Mit der Mobile Scorecard können Ladegeschwindigkeiten verschiedener URLs miteinander verglichen werden. Dabei kann zwischen dem Laden mit einer 4G und einer 3G Internetverbindung entschieden werden. Das Tool ist momentan in zwölf Ländern, inklusive Deutschland, verfügbar.

Die Handhabung der Scorecard ist denkbar einfach: Man trägt einfach die Domains der Seiten ein, die man miteinander vergleichen möchte. Als Ergebnis werden die jeweiligen Ladezeiten angezeigt. Außerdem sortiert das Tool die Domains entsprechend.

Impact Calculator

Um die Mobile Scorecard und somit die Ladegeschwindigkeit mit dem wirtschaftlichen Aspekt zu verknüpfen, wurde der Impact Calculator entwickelt. Er berechnet auf Basis einiger Eingaben den potentiellen Mehrwert, der durch bessere Ladezeiten einer mobilen Webseite erreicht werden kann. Zu diesem Zweck trägt man die durchschnittliche Zahl der monatlichen Besucher, den durchschnittlichen Bestellwert und die zugehörige Konversionsrate ein. Das Tool zeigt dann den im Vergleich zum aktuellen Wert erzielbaren Mehrwert für bessere Ladezeiten an. Mit Hilfe eines Schiebereglers kann man unterschiedliche Ladezeiten einstellen und den jeweiligen Effekt berechnen.

Google empfiehlt, dass eine mobile Webseite bei einer 3G-Verbindung (UMTS) nach fünf Sekunden, bei einer 4G-Verbindung (LTE) bereits nach drei Sekunden geladen und nutzbar sein sollte. Laut Google senkt jede zusätzliche Sekunde an Ladezeit die Konversionsrate um rund 20 Prozent.

Testen Sie selbst
https://www.thinkwithgoogle.com/feature/mobile/

By |2018-03-14T13:37:17+00:00März 13th, 2018|Categories: Allgemeines, Mobile, Tablet|Tags: , , , |