Nutzen Sie Social Media für Ihr Unternehmen!

Facebook, Twitter oder Snapchat?
Welches soziale Netzwerk ist das richtige für Sie?

Wenn Sie sich mit dem Thema Online-Marketing beschäftigen, ist für Sie klar: In sozialen Netzwerken wie Facebook muss man vertreten sein. Instagram und Snapchat sind auch total angesagt. Aber was ist mit Pinterest, Google+ oder XING? Und: Muss man wirklich auf allen Hochzeiten tanzen?

Wissen Sie eigentlich, was ein soziales Netzwerk ist?

Natürlich wissen Sie das. Soziale Netzwerke sind Online-Communities, die einen direkten Austausch unter den Nutzern erlauben; Das bedeutet:

  • Sie posten Beiträge (zum Beispiel Texte, Bilder oder Videos).
  • Ihre Beiträge können kommentiert und dazu mit einem „Like“ versehen werden.
  • Unter Umständen ist ein direkter Chat mit Freunden und anderen Nutzern möglich.

Fast alle sozialen Netzwerke können Sie über den Browser eines Computers wie auch über Tablets und Smartphones verwenden. Das ist wichtig, denn gerade die mobile Nutzung hat in den letzten Jahren extrem zugenommen.
Zu den bekanntesten Social Networks zählen derzeit Facebook, Twitter und Instagram und Pinterest. XING und LinkedIn sind Business- Netzwerke. Zunehmend werden Messaging-Apps wie WhatsApp und Snapchat und die Video-Seite YouTube im gleichen Atemzug genannt.

Wissen Sie, welches das passende Netzwerk für Sie ist?

Wichtig ist, dass Sie Ihre Entscheidung für/gegen ein Netzwerk nicht nur von der Reichweite abhängig machen. Achten Sie bei der Wahl des sozialen Netzwerks vor allem auf die Struktur und die Inhalte und welche Netzwerke Ihre Zielgruppe nutzt.
Orientieren Sie sich also an den Besonderheiten der verschiedenen sozialen Netzwerke. Das hilft Ihnen, sich richtig zu entscheiden.

Facebook ist in der westlichen Welt der Marktführer der sozialen Netzwerke. Mit dem Wachstum veränderte sich die Altersstruktur: Während Facebook früher nur von Jugendlichen genutzt wurde, sind heute schon über 25% der User über 50 Jahre alt.

Das heißt für Sie: Es gibt mittlerweile kaum ein Unternehmen, das nicht auf dem Weltmarktführer der sozialen Netzwerke präsent ist. Prüfen Sie gründlich, ob Sie auf Facebook Ihre Zielgruppe erreichen. Wenn Sie sich an eine ältere Zielgruppe wenden, ist Facebook für Sie ein attraktiver Kommunikationskanal, der ein jugendliches Image hat, aber inzwischen durchaus auch von Älteren gerne genutzt wird.

Instagram setzt vor allem auf Ästhetik und lebt von seinen tollen Bildern. Die User sind in der überwiegenden Mehrheit weiblich. Fotos und Videos können aber nur über die App hochgeladen oder kommentiert werden.

Das heißt für Sie: Wenn Sie immer wieder attraktive Bilder oder Videos mit einem gewissen ästhetischen Anspruch posten können, sind Sie hier richtig. Das gilt vor allem, wenn Sie Ihre Fotos unterwegs machen und über Ihre mobilen Endgeräte hochladen. Die Fotos sind schnell gepostet und mit einer kurzen Bildunterschrift versehen. Allerdings verschwinden sie schon nach kurzer Zeit aus der Timeline Ihrer Follower.

Pinterest ist ebenso extrem bildlastig, kann aber voll umfänglich am PC genutzt werden. Die User sind zu über 70% Frauen.

Das heißt für Sie: Auch bei Pinterest ist eine wesentliche Voraussetzung, dass Sie vor allem mit Bildern kommunizieren. Sie können hier auf Bilderwänden Ihre Fotos thematisch sortieren und auf diese Weise auch eine Art Bilderarchiv zum Stöbern anlegen. Wenn Ihre Zielgruppe dann auch noch weiblich ist, sind Sie bei diesem Bildnetzwerk richtig.

Twitter erlaubt nur Textnachrichten, Links, Bilder und Videos. Nur rund 4% der weltweiten Nutzer kommen aus Deutschland.

Das heißt für Sie: Wenn Sie sich auf internationalem Parkett bewegen, dann führt kein Weg an Twitter vorbei. Aber auch wenn Ihre Zielgruppe in Deutschland angesiedelt ist, denken Sie über die Nutzung von Twitter nach, weil der Kurznachrichten- Dienst einfach sehr schnell ist und auch las Info- Instrument von vielen Journalisten genutzt wird.

WhatsApp hat SMS ersetzt, weil hierüber Jung und Alt leicht Textnachrichten, Fotos und Videos verschicken können. Da WahtsApp ein Messenger ist, erfolgt der Austausch nur in einem kleinen, direkten Kreis.

Das heißt für Sie: Möchten Sie über WhatsApp kommunizieren, müssen Sie sich erst das Vertrauen Ihrer Zielgruppe erwerben, denn schließlich dringen Sie mit Ihren Nachrichten in den sehr persönlichen Raum ein. WhatsApp ist daher ideal, weil die Zielgruppe Ihnen vertraut. Aber auch Hotels, Tourismus- Agenturen und Vereine, die durch eine individuellere Kommunikation punkten, haben hier klar einen Bonus. Nutzen Sie hier auch die neue Chtatfunktion.

Snapchat ist eine Mischung aus Messenger und sozialem Netzwerk. Das Besondere daran: Die Posts verschwinden spätestens nach 24 Stunden. Snapchat ist besonders bei Jugendlichen sehr beliebt.

Das heißt für Sie: Ihre Zielgruppe ist jung und Sie wollen authentische kommunizieren? Das Prinzip der kurzzeitigen Verfügbarkeit ist für Sie kein Nachteil, da Ihnen eine Kommunikation „in Echtzeit“ wichtig ist? Dann ist Snapchat für Sie ein interessantes Medium.

Xing und LinkedIn dienen dazu, das berufliche Netzwerk zu pflegen und sich beispielsweise in den Gruppen über berufliche Themen auszutauschen.

Das heißt für Sie: Sie können hierüber Ihr berufliches Netzwerk ausbauen. Außerdem zeigen Sie durch Ihre Statusmeldungen oder Postings in Gruppen Ihre Expertise- und gewinnen auf diese Weise auch neue Kunden.

Videos auf YouTube sind auch deshalb beliebt, weil man sie ganz einfach kommentieren und teilen kann. Außerdem wird der Kanal oft als Suchmaschine genutzt.

Das heißt für Sie: Wenn Sie bewegte Bilder haben, nutzen Sie sie. Durch Videos auf YouTube verbessern Sie Ihre Sichtbarkeit. Haben Sie mehrere Videos, denken Sie über einen eigenen Kanal nach.

Google+ ist aufs Engste mit anderen Google- Diensten vernetzt, hat deswegen theoretisch eine große Zielgruppe. Doch das soziale Netzwerk wird recht wenig aktiv genutzt.

Das heißt für Sie: Als soziales Netzwerk ist Google+ relativ uninteressant. Präsent sein müssen Sie dort, um Ihre Sichtbarkeit auf Google zu erhöhen.

Pro & Kontra: Die sozialen Netzwerke auf einem Blick

Netzwerk Pro Kontra Verbreitung
Facebook Das größte soziale Netzwerk Großer Konkurrenzdruck, weil alle Unternehmen dort präsent sind Ca. 1,6 Mrd. Nutzer/Monat User sind im Schnitt 35 Min./Tag auf Facebook
Instagram Leicht mit Fotos und kurzen Bildunterschriften zu befüllen Lebt von attraktiven Bildern Ca. 9 Mio. Nutzer in Deutschland Durchschnittliche Nutzung: 15 Minuten/ Tag
Pinterest Macht Ihre Unternehmenswelt in Bildern sicht- und greifbar Lebt von attraktiven Bildern 200 Mio. Nutzer weltweit, ca. 2,5 Mio. in Deutschland
Twitter Lebt von kurzen Texten mit geringem Pflegeaufwand Geringe Verbreitung in Deutschland Ca. 330 Mio. Nutzer User sind im Schnitt am Tag 1 Minute auf Twitter
WhatsApp Eher eine persönliche Kommunikation Stark individualisierte Kommunikation 1,2 Mrd. Nutzer
Snapchat Kanal für eine junge Zielgruppe Keine Nachhaltigkeit Ca. 5 Mio. Nutzer in Deutschland Durchschnittliche Nutzung: 25 Minuten/Tag
XING und LinkedIn Gute Sichtbarkeit als Experte durch Profil und Aktivität in Gruppe Erhöhter Pflegeaufwand bei Präsenz in beiden Netzwerken XING hat 13. Mio. Mitglieder LinkedIn hat 465 Mio. User
YouTube Zweitgrößte Suchmaschine nach Google Erhöhter Aufwand, Videos zu produzieren 1 Mrd. User/ Tag schauen mehrere 100 Millionen Stunden Videos
Google+ Beeinflusst das Google- Ranking positiv Wenige aktive User 3,36 Mrd. registrierte User weltweit

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