In diesem Jahr soll der digitale Service vermehrt zu den Kriterien der Sternevergabe für Hotels zählen. Hotels müssen im nächsten Jahr verstärkt auf Investitionen in Technologie setzen, wenn sie den hohen Standards der deutschen Hotelklassifizierung entsprechen wollen. Guestline hat recherchiert, was 2020 für Hoteliers wichtig wird.

Intelligente Sensoren

Sowie beim Check-In, kann die Technologie auch weitere Routineaufgaben abnehmen. Erste Hotels setzen bereits Sensoren als smartes Zimmer-Gadget in Minibars ein, um sich gegen falsche Angaben von Hotelgästen beim Check-out zu schützen. Diese Sensoren sind unter den Glasflaschen der Minibar angebracht und so kommunizieren sie, ob Flaschen aus der Minibar entwendet wurden oder nicht. Intelligente Sensoren können in Zukunft aber noch viel mehr: Sie können beim nächtlichen Toilettengang den Weg beleuchten, indem Sensoren in den Fußböden eingebaut sind oder Wärmesensoren können feststellen, ob Gäste sich noch im Zimmer befinden oder nicht. Intelligente Sensoren bewahren so Privatsphäre und Sicherheit des Gastes. Zudem muss der Gast so nie mehr ein „Bitte-nicht-stören“ Schild auf die Tür hängen.

Direktbuchungstools

Heutzutage sollte es keinem Gast mehr zugemutet werden, dem Hotel eine Mail zu schreiben. Ganz besonders kleinere Hotels, sollten sich die Einrichtung eines Direktbuchungstools groß auf ihre To-Do-Liste schreiben. Denn buchen Gäste über die hoteleigene Website, neigen sie dazu, weniger zu stornieren. Laut Guestline-Untersuchung wird fast jede fünfte Buchung über OTAs wieder storniert, bei Direktbuchungen nur 0,43 Prozent. Durch Amazon und Co. sind moderne Gäste an reibungslose Kauf- und Buchungsprozesse gewöhnt. Sie bringen weniger Toleranz für unübersichtliche und schwerfällige Websites mit. Zudem wollen sie Extras gleich mit dem Zimmer zusammen buchen. Der Buchungsprozess muss daher genauso einfach sein wie das Kaufen von Waren online“, so Kristof Roemer.

Sichere Bezahlsysteme

Wenn es um die Sicherheitsfragen geht, sind Bezahlsysteme das führende Thema. Hier werden Hotels nachrüsten müssen. Eine Investition in sichere Payment Gateways schützt nicht nur die Daten der Hotelgäste, sondern auch den Hotelier vor No-Shows. Mit diesem System, werden Kreditkartendaten beispielsweise nicht mehr direkt im Hotelsystemen gespeichert werden, sondern nur in Form eines verschlüsselten Tokens.

Zudem überprüft ein sicheres Payment Gateway im Vorfeld, ob die Kreditkarte existiert und gedeckt ist. So kann sich der Hotelier sicher sein, dass die Buchung über die Kreditkarte echt ist und gleichzeitig die Daten des Gastes schützen. Wichtig ist, dass das Payment Gateway den Anforderungen der DSGVO sowie der europäischen SCA-Richtlinie und den Vorgaben der Payment Card Industry entspricht (PCI). 

Wie sie sehen wird in den nächsten Jahren viel im Bereich „Technologie“ passieren. Also, halten Sie Augen und Ohren offen und wenn nicht schon gemacht, breiten Sie sich langsam darauf vor.

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