Einblicke in die Suchmaschinenoptimierung “SEO”

Wussten Sie, dass die ersten 10 Google Suchergebnisse in 99,1% aller Fälle angeklickt werden (bezahlte Werbungen ausgeschlossen). Wollen Sie sich gegen Ihre Konkurrenten durchsetzen, ist es also immens wichtig, einen der ersten Plätze zu beziehen (siehe Grafik). Viele Unternehmen setzen deshalb verstärkt darauf, dass ihre Webseite suchmaschinenoptimiert ist. Im folgenden Artikel erfahren Sie, welche Faktoren Sie berücksichtigen müssen und wie Sie in der Google Suche möglichst weit oben erscheinen. 

Eines vorweg genommen: Die Suchmaschinenoptimierung, kurz “SEO”, ist eine Kunst für sich. Mehr als 200 Faktoren fließen in den Algorithmus ein, welcher bei der Erstellung der Suchergebnislisten (SERPs) zur Anwendung kommt. Einige dieser Faktoren sind bekannt und wurden von Google und Co. bestätigt. Andere hingegen gelten als firmeninternes Geheimnis.

Nach welchen Rankingfaktoren listet Google & Co. seine Suchergebnisse?

Keywords in der URL

Die Google Suche setzt sich selbst zum Ziel, relevante und userspezifische Inhalte ausfindig zu machen und nach Relevanz zu sortieren. Ein großer Indikator für die Relevanz ist die URL. Beinhaltet Ihre URL ein Keyword, welches von einem User in der Google Suchleiste eingegeben wird, so erkennt Google den Zusammenhang und stuft Ihre Seite, für diese Suchanfrage, als relevant ein. Demzufolge gilt es, das zentrale Keyword nach Möglichkeit im vorderen Bereich der URL zu nennen. Eine Mehrfachnennung des Keywords hat keine Relevanz und sollte deshalb vermieden werden.

Keyword im Title-Tag

Noch wichtiger als das Keyword in der URL ist die Platzierung von relevanten Suchbegriffen im Title-Tag einer HTML-Seite. Der Title Tag zeigt sowohl dem Google Suchalgorithmus als auch dem Nutzer, worum es auf einer Webseite geht. Sprich der Algorithmus erkennt, ob der Inhalt der Seite mit der Suchanfrage des Users übereinstimmt. Dementsprechend wichtig ist es, den Titel Tag mit den passenden Keywords zu hinterlegen. Auch hier gilt es, das Keyword nach Möglichkeit an vorderer Stelle zu platzieren.

Keyword-Dichte

Der Keyword-Dichte-Rankingfaktor wurde in den letzten Jahren von vielen Werbetreibenden missbraucht. Je mehr Keywords eine Seite enthielt, desto besser rankte sie. Auch wenn Google der Keyword-Dichte aufgrund der großen Manipulationsgefahr längst nicht mehr so viel Gewicht beimisst wie früher, dienen Keywords jedoch weiterhin einen wichtigen Faktor um den Inhalt einer Webseite zu analysieren. Mittlerweile spielt jedoch die Häufigkeit relevanter Suchbegriffe im Text eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist mittlerweile die Frage, wie relevant ein Keyword für einen bestimmten Text ist. Dabei wird die Seite von sogenannten Googlebots “gecrawlt”, sprich analysiert. Diese Analyse zeigt dem Algorithmus, wie relevant der Inhalt einer Seite für die jeweilige Suchanfrage ist. Deckt ein Text zudem gängige Synonyme eines Suchbegriffs ab, ist dies wiederum ein weiteres starkes Relevanzsignal.

Keyword-Hervorhebungen

Nachdem Sie Ihre Texte mit passenden Keywords versehen haben, können Sie diese zusätzlich durch Fettung, Kursivschrift, Unterschtreichung oder durch die Schriftgröße vom restlichen Fließtext abheben. Dadurch markieren Sie die besondere Stellung dieser Wörter im Text und geben Ihnen eine höhere Relevanz für den Suchalgorithmus. 

Keywords in Überschriften

Eine erweiterte Form der Keyword-Hervorhebung stellt die Platzierung relevanter Suchbegriffe in der HTML-Hauptüberschrift (H1) und in den untergeordneten Überschriften (H2 und H3) dar. Gerade Überschriften helfen Google bei der Erfassung von Websiteinhalten und sind deshalb ein besonders wichtiger Relevanzfaktor.

Keyword im Alt-Attribut

Der Google-Crawler konnte über die Jahre ständig ausgebaut werden, sodass er mittlerweile sehr effektiv in der Analyse von Texten ist. Was eine Grafik abbildet und ob sie in thematischem Zusammenhang zum übrigen Webseiten-Content steht, wird ihm jedoch lediglich vom Dateinamen und Titel der Grafik sowie vom Alt-Attribut verraten. Deshalb gilt es, eine jede Grafik und ein jedes Bild mit den entsprechenden Informationen zu versehen. Für ein gutes Ranking in der Bildersuche sollten Sie daher die essenziellen Angaben im Namen der Datei, im Titel und in der Bildunterschrift sowie im Alt-Attribut hinterlegen. Letzteres dient der Beschreibung eines Bildes und wird als Alternativtext bei Darstellungsfehlern eingeblendet.

Weitere Informationen zum Thema “Bilder SEO” finden Sie hier >

Verweildauer und strukturierter Content

Je nutzerfreundlicher der Content aufbereitet ist, desto besser. Zum einen erhöht dies die Verweildauer der einzelnen User auf der Seite. Zum anderen helfen Strukturelemente wie Aufzählungen, Nummerierungen oder Tabellen dem Google Crawler den Inhalt einer Seite zu erfassen. Beides sind Faktoren, welche das Google Ranking positiv beeinflussen. 

Aktuelle Inhalte

Google will seine User immer auf den neuesten Stand bringen. Deshalb untersuchen die Google Crawler die Aktualität einer Webseite und weisen neuen Inhalten eine höhere Relevanz zu. Das Gleiche gilt für Webseiten, deren Inhalte durch regelmäßige Updates auf dem neuesten Stand gebracht werden. 

Seitenladegeschwindigkeit (Page Speed)

Das Internet hat die Welt schnelllebiger werden lassen. Dementsprechend will niemand lange auf das Laden einer Webseite warten. Rund 1,5 Sekunden werden von Google als Ladedauer einer gesamten Dauer vorgegeben. Alles was darüber liegt, wird als schlechte Ladedauer bezeichnet. Um einen langsamen Seitenaufbau zu verhindern, gilt es, Grafiken zu komprimieren, unnötige Stylesheets und Skripte zu entfernen und Quellcodes so kompakt wie möglich zu halten.

Mobile Friendly

Bereits heute werden 64% aller Webseiten vom Smartphone aus aufgerufen. Deshalb ranken Webseiten, welche für mobile Endgeräte optimiert werden deutlich besser. 

Hochwertige Outbound-Links

Outbound-Links sind ausgehende Verweise, welche zu einer anderen Webseite führen. Webcrawler analysieren und verfolgen solche Links. Verweisen sie auf hochwertige Internetseiten, so kann dies ein weiteres positives Signal für das Google Ranking sein. 

Weiters helfen die ausgehenden Links dem Webcrawler das Thema einer Seite einzugrenzen und zuzuordnen. Wichtig ist hier, nicht zu viele ausgehende Links einzubauen, um nicht vom Content ihrer eigenen Seite abzulenken. Zudem müssen die Links laufend auf ihre Aktualität hin überprüft werden. Zu viele sogenannte “tote Links”, also Links, die auf eine alte oder fehlerhafte Seite führen, sorgen dafür, dass Google eine Webseite als veraltet einstuft und entsprechend abwertet. 

Inbound-Links

Inbound-Links sind all jene Links, welche von anderen Seiten auf die eigene verlinken.

Verweist eine führende Seite aus der Branche auf Ihre Seite, ist dies ein Zeichen an den Algorithmus, dass ihre Seite auch eine gewisse Relevanz besitzen muss. Dementsprechend wird sie dann besser gerankt.

Zusammenfassung

Im vorausgehenden Artikel wurden zwölf, von über 200, der wichtigsten Google Rankingfaktoren betrachtet. Besonders der gezielte Einsatz von Keywords, sowohl in der URL, in den Title- und Meta-Tags sowie in den Überschriften, Texten und Bildtiteln, kann ihre Seite im Laufe der Zeit einige Plätze nach oben befördern. Bei diesen Maßnahmen handelt es sich allerdings um einen kontinuierlichen Prozess und nicht um einmalige Anpassungen. Aufgrund der steigenden Komplexität der Thematik und aufgrund von laufenden Veränderungen des Google-Suchalgorithmus empfiehlt es sich definitiv, diesen Bereich Ihrer Vermarktung an Experten auszulagern.

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